Radfahren: Abnehmen-Tipps für den effektiven Gewichtsverlust

Gesundes und langfristiges Abnehmen kann nur durch die Kombination von Sport und entsprechender Ernährung erfolgen. Als Sportart eignet sich das regelmäßige Radfahren, wenn man einige Punkte beachtet.

Das Körpergewicht ist nicht immer ein geeigneter Maßstab für die Gesundheit eines Menschen, dennoch ist sie sicherlich in vielen Fällen aussagekräftig. Vor diesem Hintergrund muss die wachsende Zahl der übergewichtigen Menschen in Deutschland besonders kritisch betrachtet werden. Eine Studie hat gezeigt, dass aktuell (Stand: Oktober 2011) etwa 50 % der deutschen Frauen und mehr als 70 % der deutschen Männer an Übergewicht leiden. Gleichsam lässt sich aber auch nachverfolgen, dass die Anzahl der Menschen zunimmt, die ihr Leben bewusst gestalten. Dies bedeutet, dass sie sich gesund ernähren und regelmäßig Sport treiben. Sollte man bereits übergewichtig sein, ist eben die Kombination aus Ernährung und Sport entscheidend, um langfristig und gesund abzunehmen. Gesundes Abnehmen bedeutet hierbei, dass man pro Monat etwa 1 - 2 kg an Gewicht verliert. Ein schnellerer Gewichtsverlust ist nicht zu empfehlen und erhöht zudem die Wahrscheinlichkeit für den sogenannten Jo-Jo-Effekt.

Für den wichtigen Aspekt des Sports eignen sich diverse Sportarten. Im Grunde geht es darum, möglichst viele Kalorien zu verbrennen. Denn das Abnehmen ist mit dem Verlust von Körperfett gleichzusetzen. Körperfett wird vom Körper für die Energiegewinnung genutzt, wenn nicht ausreichend Energie in Form von Nahrung zur Verfügung steht. Betrachtet man die tägliche Kalorienzufuhr und den Kalorienverbrauch, so nimmt man ab, wenn die Kalorienbilanz am Ende des Tages negativ ist; also mehr Kalorien verbraucht als zugeführt wurden. Als grobe Richtlinie kann man davon ausgehen, dass ein erwachsener Mensch etwa 2.000 kcal pro Tag benötigt.

Das Fahrradfahren eignet sich für die Erhöhung des Kalorienbedarfs, da es verhältnismäßig viele Kalorien verbrennt. Zwar ist der Verbrauch beim Joggen tendenziell höher, der Unterschied ist aber nicht allzu groß. So kann man bei einem zügigen Tempo auf dem Fahrrad durchaus 500 kcal in einer Stunde verbrennen. Wichtig ist hierbei, dass ein höheres Tempo nicht unbedingt sinnvoll sein muss. Natürlich erzeugt ein höheres Fahrtempo auch einen höheren Kalorienumsatz, das Verhältnis von Aufwand und Nutzen kann aber sinken. Grundsätzlich kann der Puls einen guten Anhaltswert für ein angemessenes Tempo bieten. Für ein optimales Verhältnis aus Kalorienverbrauch und Kraftaufwand sollte man sich einem Bereich von etwa 60-65 % der maximalen Herzfrequenz bewegen. Höhere sowie niedrigere Werte werden nicht empfohlen. Stattdessen kann man die Zeit des Trainings erhöhen.

In einem Fitnessstudio lässt sich das Tempo problemlos anpassen und somit auch die Herzfrequenz regeln. Beim Fahrradfahren in der Natur ist dies nur bedingt möglich. Abhilfe kann man durch Strecken schaffen, die eine Steigung aufweisen. Eine steigende Ebene erfordert natürlich einen höheren Kraftaufwand, sodass auch der Puls schneller ansteigt. Man sollte sich daher die Zeit nehmen und eine geeignete Strecke suchen. Nebenbei ist das Fahrradfahren eine Sportart, die auch bei bestimmten Leiden ausgeübt werden kann. Liegen beispielsweise Probleme im Oberkörper vor, kann das Radfahren durchaus geeignet sein. Dies sollte man jedoch mit einem Arzt absprechen.

 
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