Aerobic Musik: Darum ist sie beim Training wichtig

Aerobic war und ist trotz diverser medizinischer Diskussionen nach wie vor eine beliebte Sportart. Nicht zuletzt dank der hierbei eingesetzten Musik bieten Aerobic-Kurse viel Dynamik.

Seit der US-amerikanische Arzt Kenneth Cooper in den 60er-Jahren des letzten Jahrhunderts "Aerobic" entwickelte, hat dieses dynamische Fitnesstraining weltweit zahlreiche Anhänger gefunden. Aerobic-Gruppen gibt es heute in nahezu jeder Stadt - auch in Deutschland. Vor allem seit Jane Fonda 1982 mit der professionellen Vermarktung begann, ist Aerobic weltweit bekannt. Worum aber handelt es sich dabei genau?

Aerobic ist grob formuliert eine Kombination aus Tanz und Gymnastik. Die rhythmischen Bewegungen des Aerobics werden in unterschiedlichem Tempo und mit einer unterschiedlichen Choreografie zu Musik ausgeführt. In der Regel wird eine Aerobic-Gruppe von einem Kursleiter angeleitet, der das spezielle Bewegungsprogramm nach der Zusammensetzung der Gruppe gestalten kann. Die Musikauswahl spielt hierbei eine zentrale Rolle, denn sie ist ein wesentlicher Baustein für den Bewegungsablauf. Grundsätzlich wechseln sich langsame und schnelle Phasen miteinander ab. Zu unterscheiden sind hierbei sogenannte Low-Impact-Phasen von High-Impact-Phasen. Der Begriff "Impact" bezeichnet hierbei die Aufprallbelastung. Bei einer Low-Impact-Übung bleibt immer ein Bein auf dem Boden. Die Belastung für Gelenke und Wirbelsäule ist geringer als bei der High-Impact-Übung. Vor allem für ältere und nicht trainierte Kursteilnehmer sind die Low-Impact-Übungen daher in der Regel besser geeignet.

Wie oben bereits erwähnt, spielt die Musik eine wesentliche Rolle beim Aerobic. Ob aktuelle Charts oder Pop-Klassiker der 90er-Jahre: Nicht so sehr der Musikgeschmack als vielmehr die Beats (Schläge) der Musik sind entscheidend bei der Auswahl. Je höher die Beatanzahl, desto dynamischer und schneller ist folglich auch der Bewegungsablauf. Bei Low-Impact-Übungen liegt die Beatanzahl im Bereich 125 bis 140 Beats pro Minute. Bei High-Impact-Übungen liegt die Beatanzahl zwischen 135 und 150 Beats. Wenn der Kursleiter die Choreografie für einen Kurs entwickelt, achtet er entsprechend auf die Beatanzahl der ausgewählten Musik. Schnelle und dynamische Phasen wechseln sich meistens mit ruhigeren und entspannenderen Phasen ab. Das spiegelt eben auch die Musikzusammenstellung wider.

Wer selbst einen Kurs veranstalten will oder privat Aerobic-Übungen machen möchte, kann die Musik einfach selbst zusammenstellen oder auch professionelle Aerobic-CDs nutzen. Diese lassen sich im Internet auf den Seiten spezieller Anbieter wie zum Beispiel Amazon erwerben. So konnten hier Mitte Juli 2011 zum Beispiel CDs mit den Schwerpunkten "Hits of the 80's", "Fun-Latin" oder auch "Step Aerobic Power and Fitness" für rund 5 Euro bestellt werden. Hierfür muss der Interessent auf dem Verkaufsportal lediglich die Suchbegriffe "Aerobic" und "Musik" eingeben, und schon erhält er eine große Auswahl entsprechender Titel bzw. Tonträger gelistet. Darüber hinaus können hier auch DVDs erworben werden, die in Wort und Bild Tipps und Tricks für die Durchführung eines Aerobic-Kurses bieten.

 
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