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Viel abnehmen mit Mineralwasser - das ist zu beachten
Während ohnehin auf die Zufuhr von ausreichend Flüssigkeit geachtet werden sollte, ist das Trinken vor allem im Rahmen einer Diät von höchster Relevanz. Vorzugsweise sollte dabei auf Mineralwasser zurückgegriffen werden.Der menschliche Körper besteht zu 70% aus Wasser, das Gehirn sogar aus bis zu 90%. Dementsprechend sollten täglich rund 1,5 bis 2 l Wasser bzw. 30 bis 40 ml pro Kilogramm Körpergewicht getrunken werden. Und das am besten schon, bevor es zum Durstgefühl kommt, denn bereits ein Wassermangel von 2% schränkt die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit ein. Nicht selten wird Durst dann fälschlicherweise als Hunger interpretiert, und es werden unnötige Kalorien aufgenommen. Zudem sorgt das Trinken von ausreichend Wasser dafür, dass der Körper weniger Hunger verspürt. Gleichzeitig stabilisiert ausreichend Trinken den Kreislauf, was im Rahmen einer Diät besonders wichtig ist. Hinzu kommt, dass Mineralwasser wichtige Mineralstoffe liefert. Auch das ist bei einer Diät von Bedeutung, da es in dieser Zeit häufig zu Mangelerscheinungen durch die Nahrungsreduktion kommt. Zwar kann und sollte das Mineralwasser nicht als einzige Mineralstoffquelle dienen, dennoch trägt es in großem Maße zum Mineralienhaushalt unseres Körper bei.
Eine Besonderheit stellt kaltes Wasser dar. Dieses ist zwar ebenso kalorienlos, sorgt aber dafür, dass der Körper dennoch Kalorien verbrennt und der Stoffwechsel angekurbelt wird. Dieser Effekt kommt dadurch zustande, dass der Körper das kühle Wasser erwärmen muss. Um dies zu schaffen, muss der Körper Energie aufbringen, wodurch natürlich Kalorien verbrannt werden. Um Magenschmerzen vorzubeugen, sollte dennoch kein eisgekühltes Mineralwasser in großen Mengen getrunken werden. Vor den Mahlzeiten empfiehlt es sich sogar, ein Glas lauwarmes Wasser zu trinken. Das füllt den Magen und sorgt für eine schnellere Sättigung.
Wird Mineralwasser mit Kohlensäure in größeren Mengen getrunken, wie es bei einer Diät sinnvoll ist, kann dies zu einem unangenehm aufgeblähten Magen kommen. Daher sollten hiervon über den Tag verteilt kleinere Schlucke getrunken werden.. Dies ist ohnehin ratsam, da die Tagesration an Mineralwasser nicht innerhalb kürzester Zeit getrunken werden darf. Dies hätte einen Negativeffekt und würde dafür sorgen, dass wertvolle Mineralstoffe und Spurenelemente aus dem Körper ausgeschwemmt würden, ehe er sie verwerten kann. Mengen von mehr als 20 l pro Tag oder weniger in kürzester Zeit können eine sogenannte Hyponatriämie nach sich ziehen, die sogar den Tod zur Folge haben kann.
Wichtig ist es zudem, eine naturbelassene Variante zu wählen. Mineralwasser mit Geschmack enthält Zucker oder Süßungsmittel. Während Zucker dabei unnötige Kalorien in das Wasser bringt, sorgen Süßstoffe nicht selten für Heißhungerattacken, die das Durchhalten einer Diät zur Zerreißprobe machen. Dies ist dadurch begründet, dass Süßstoffe dem Körper signalisieren, dass ihm Zucker zugeführt wird. Daraufhin wird Insulin ausgeschüttet und in die Blutbahn freigegeben, um diesen Zucker in die Körperzellen zu befördern. Da jedoch nicht wirklich Zucker, sondern nur besagter Süßstoff gegessen wurde, das Insulin aber bereits ausgeschüttet wurde, verlangt der Körper nun nach Zucker. Und das auch denn, wenn man eigentlich bereits ausreichend gesättigt ist. Wem das Trinken von geschmacklosem Mineralwasser über den Tag jedoch zu fade ist, kann sich auch auf andere Art und Weise Abhilfe schaffen: Ein Schuss frischer Zitronensaft in das Wasserglas sorgt für leichten Geschmack, eine Extraportion Vitamine und macht dabei nicht dick.
