Die Blutgruppendiät B - richtig ernähren bei Blutgruppe B

Jede Blutgruppe hat sich im Laufe der Evolution an bestimmte Nahrungsmittel angepasst. Um maximale Diäterfolge zu erzielen, sollte die Ernährung daher auf diese Lebensmittel umgestellt werden.

Die Blutgruppendiät nach Peter J. D'Adamo basiert auf der Grundlage, dass die Blutgruppen des Menschen zu unterschiedlichen Zeiten entstanden sind und daher auf bestimmte Nahrungsmittel reagieren. Durch die Umstellung der Ernährung, passend zur Blutgruppe, wird das Gleichgewicht im Körper hergestellt. Als Resultat verbessert sich die Gesundheit und der Körper verliert so lange an Fett, bis er sein Idealgewicht erreicht hat. Bei der Blutgruppendiät handelt es sich um eine dauerhafte Diät. Die ersten Erfolge stellen sich zwar bereits nach etwa 14 Tagen durch den Verlust von 2-3 Kilogramm ein, dennoch braucht der Körper mehr Zeit, um sich komplett umzustellen.

Für jede Blutgruppe gibt es bestimmte Nahrungsempfehlungen. Die Blutgruppe B ist vor etwa 15.000 Jahren durch die Mongolen entstanden. Die Mongolen haben Vieh gehalten, um sich von dessen Milch zu ernähren. Daher ist der Grundaufbauzucker von dieser Blutgruppe das sogenannte D-Galactosamin, welches auch in der Milch zu finden ist. Generell haben Menschen mit der Blutgruppe B laut der Blutgruppendiät ein sehr stabiles Verdauungssystem. Lediglich Getreide kann nicht gut verwertet werden. Daher empfiehlt D'Adamo, auf Getreideprodukte so weit wie möglich zu verzichten. Auch wenn Milchprodukte gut vertragen werden, ist eine ausgeglichene Ernährung wichtig. Zuviel Milch erhöht den Kalzium-Spiegel stark. Das kann sich auf das allgemeine Wohlbefinden negativ auswirken. Neben Getreide ist auch Hühnerfleisch für Menschen mit der Blutgruppe B schädlich. Das enthaltene Lectin kann Auslöser für Störungen im Immunsystem oder für Fettleibigkeit sein.

Bei der Blutgruppendiät B werden die Lebensmittel positiv und negativ eingestuft. Oliven- und Weizenkeimöl, Walnüsse, Mandeln, Hirse und Apfel sind einige Beispiele für Lebensmittel, die der Esser nach diesem Diätfahrplan bedenkenlos jederzeit zu sich nehmen kann. Nüsse nehmen generell einen wichtigen Platz ein und sollen 2-3-mal pro Woche gegessen werden. Den totalen Verzicht empfiehlt D'Adamo dagegen auf Mais, Buchweizen, Tomate, Erdnüsse und Hühnerfleisch. Die Umstellung der Ernährung sollte jedoch langsam erfolgen. In den ersten Wochen sollten jetzt negativ bewertete Nahrungsmittel, die bisher häufig eingenommen worden, nach und nach ersetzt werden, damit sich der Körper umgewöhnen kann.

 
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